Nov 192014
 

Live-Übertragung
am Donnerstag, 20. November 2014

von 19:00 bis 21:00 Uhr (open End)
treffen sich in den „Tilsiter Lichtspielen“ – einem der ersten Kinos in Berlin
 Dr Timo Lochocki, Populismusexperte, Deutscher Marshall-Fonds der USA
 Brendan O’Neill, Chefredakteur des britischen Onlinemagazins Spiked; Kolumnen
u.a. in Spectator, Big Issue, The Australian
 -Sebastian Pfeffer, Redakteur und parlamentarischer Korrespondent The European
 Clemens Schneider, Mitbegründer Prometheus – Das Freiheitsinstitut
 [Vera Lengsfeld, Publizistin und Bürgerrechtlerin, MdB (1990-2005), die in einigen
Anküdigungen noch mit aufgeführt ist, musste leider kurzfristig absagen],
um sich gemeinsam mit Sabine Beppler-Spahl (Moderation) zum Thema
„The new populists in Europe: a threat to democracy or opening up debate?“
„Der neue europäische Populismus: Gefahr oder Chance?“
im Rahmen einer Podiumsdiskussion auszutauschen.
»Betrifft: Berlin! – Das Magazin.« überträgt diese Veranstaltung live
 im Internet auf BetrifftBerlin.de,
 angeschlossen: „BürgerTalk“, die Webseiten der Veranstalter und Radio.de
 sowie per Telefon unter der Rufnummer +49 931 66 3 99 07 48
Die Diskussion findet in englischer Sprache statt.
(eine inhaltliche Übertragung ins Deutsche finden Sie demnächst auf o.g. Webseiten sowie auf NovoArgumente).
Everywhere in Europe, parties that were once considered to be on the fringe are achieving
electoral success. This year’s elections to the European Parliament brought gains for the
Front National in France and UKIP in Britain. While there has not been a significant movement
towards the political fringe in Germany, there are signs of a growing disenchantment with
mainstream parties. One new Eurosceptic party, Alternative für Deutschland (AfD), gained
seven per cent of the votes at last May`s election. More significantly, election turnouts are at
all-time lows. In the most recent European Parliament election, voter turnout amounted to
48.1 per cent. This means that out of a total of 62million registered voters, only nine million
(14.5 per cent of the electorate) voted for Angela Merkel`s CDU.
more… http://www.battleofideas.org.uk/2014/session_detail/9081
Überall in Europa verzeichnen Parteien von den Rändern des politischen Spektrums
Wahlerfolge, etwa die UKIP im Vereinigten Königreich und Front National in Frankreich. In
Deutschland ist dieser Trend vor allem an Stimmenverlusten für etablierte Parteien und dem
Aufstieg der euroskeptischen AfD (Alternative für Deutschland) zu erkennen.
Diese Entwicklung verweist nicht nur auf die Unzufriedenheit der europäischen Bürger mit
etablierten Parteien, sie zeugt auch von deren schwindenden Einfluss. Wie sonst lässt sich
erklären, dass Parteien, die als populistisch oder gar rassistisch galten, plötzlich so viel
Zuspruch erhalten?
Fehlen den etablierten Parteien einfach die Argumente, um Wähler zu überzeugen und Front
National, UKIP oder AfD Einhalt zu gebieten? Falls ja, ist der Aufstieg dieser neuen Parteien
nicht eigentlich etwas Positives, weil so Debatten in Gang gebracht werden? Oder fußt ihr
Erfolg nur auf populistischen Parolen, etwa zum Thema Integration? Wie weit die sind Etablierten
und die Neuen inhaltlich wirklich voneinander entfernt? Was bedeuten Wahlmüdigkeit
und Protestwahlen für die Zukunft Europas?
Die Veranstaltung wird vom Berliner Think-Tank Freiblickinstitut und NovoArgumente
in Kooperation mit dem Programmkino Tilsiter Lichtspiele, dem Londoner Institute of Ideas und dem
Europäischen Debattierhausnetzwerk „Time to Talk“ aus Sofia organisiert. Sie ist ein „Satellite-Event“
des jährlich in London stattfindenden „Battle of Ideas“-Debattenfestivals mit weiteren internationalen
„Satellite Events“ u.a. in Athen, Brüssel und Zürich.
Auf der Webseite finden Sie während der Veranstaltung einen Link zu einem Live-Chat.

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