Dez 132013
 
Stoppt das Kneipensterben Nachbarschaft im Quartier Twitteraktion

>Heute, fand im Düsseldorfer Congress Center die Auftaktveranstaltung Heimat im Quartier! Wie wollen wir leben? statt.Damit startet die Ministerin Barbara Steffens (MGEPA = Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter) eine groß angelegte Kampagne zum Quartiersmanagement und läutet die erste Stufe des Kommunalwahlkampfes für die grünen in Nordrhein-Westfalen ein. Sie zeigt sich bürgernah und kenne die Probleme ihrer Bürger vor Ort.

Meine Heimat OHNE RauchverbotAber kennt sie die wirklich? Ahnt sie, was viele Nichtraucher, Dampfer, Shisha-Nutzer und noch mehr Raucher seit dem 1. Mai diesen Jahres in ihrem Wohnumfeld quält? Sie schmerzt und wirklich bewegt?

„Ich habe keine gemütliche Raucherkneipe mehr in der Nähe, wo geh ich jetzt hin?“, „Meine Kneipenbekanntschaften brechen weg, wie lerne ich neue Leute kennen?“, „Ich habe Rosel schon lange nicht mehr gesehen, wie geht es ihr?“, „Wer hilft mir nächste Woche die Möbel verrücken, wenn die Handwerker kommen?“

Geht man nach dem Buchstaben des Gesetzes, dürfte keine einzige Shisha-Bar – auch keine türkische Teestube – in Nordrhein-Westfalen mehr ihre Tür für Gäste öffnen, wären unsere Veedel/Quartiere jetzt schon um einen sich in den letzten Jahren gut entwickelnden, interkulturellen und besonders bei jungen Erwachsenen zunehmender Beliebtheit erfreuenden, sozial-kommunikativen Treffpunkt ärmer. Aber das wird bald kommen. Auch sie werden in die Illegalität und Schwarzgastronomie getrieben, OHNE Rücksicht auf die Pflege eigener kultureller Traditionen.

Stoppt das Kneipensterben im Quartier/Veedel/Stadtteil, in meiner Heimat!

Die Möglichkeit, eigene Fragen zu einem Leben OHNE Kneipen, ohne Shisha-Bars im Quartier in die Auftaktveranstaltung mit einzubringen, wurde beendet. Sie können sich JETZT für das Diskussionsforum anmelden und dort

Hier finden Sie eine Übersicht der diskutierten Themen.

Im Bereich „Familie und Nachbarschaft im Quartier. Soziales Miteinander (er)leben!“ Sind bereits erste Fragen zur Thematik »Raucherkneipe im Quartier – MUSS bleiben!« angelegt. Sie haben Die Möglichkeit, dort Ihre Meinungen zum Kneipensterben durch Rauchverbot, Ihr Anliegen zum Erhalt der Raucherkneipen im Quartier/Veedel mit einzubringen. Stellen Sie Ihre Fragen nach der Wohn- und Lebensqualität in einem Quartier/Stadtteil/Veedel OHNE Raucherkneipe. Benennen Sie Ihre Forderung nach dem Erhalt von Raucherkneipen als sozial-kommunikatives Zentrum, insbesondere auch für ältere Menschen, die dort im Wohnumfeld Hilfe, Ansprache und oft die einzigen Gesprächspartner fanden. Sagen Sie, wie Sie MIT der Kneipe leben wollen.
Fordern Sie den Erhalt der Shisha-Bars als kulturübergreifendem, interkulturellem Treffpunkt mit hohem Integrationspotential, der sich besonders in den letzten Jahren bei jungen Erwachsenen zunehmender Beliebtheit erfreut.
Rauchen in meinem Quartier
Damit auch wirklich keine Ihrer Frage untergehen kann, bieten wir Anzeige verborgen; JavaScript erforderlich. mit diesem Formular die Möglichkeit, Ihre Frage auch an uns zu senden. Dabei entscheiden Sie, ob wir es auf einer gesonderten Webseite veröffentlichen sollen. Wenn Sie es in der Mail / dem Formular deutlich kenntlich machen, fügen wir auch einen von Ihnen gewählten Namen/Nickname bei, der sinnvoller Weise identisch mit dem bei Ihrer Frage sein sollte.

Wenn Sie Ihre Meinung mit dem Hashtag #heimatNRW twittern, erscheint sie für kurze Zeit direkt auf der zugehörigen Seite des MGEPA.

Im Quartier/Veedel/Stadtteil sollen unsere Kneipen leben! – Hier mitmachen!

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In eigener Sache:
Für die Bewältigung dieses Vorhabens suchen wir freiwillige Helfer, die sich in den verschiedenen „social medias“ auskennen oder die Grafiken erstellen, Fotos/Montagen anfertigen, Texte schreiben oder zur Veröffentlichung einsprechen [.mp3-Datei] können.
Wir suchen „Quartierspaten“ in den Wohngebieten, die über die Kneipensituation in ihrem Wohnumfeld/Quartier/Veedel für eine Veröffentlichung auf der Webseite berichten und uns vor Ort unterstützen.
Senden Sie Anzeige verborgen; JavaScript erforderlich. nutzen Sie dieses Formular.

Dez 102013
 


Damit das Volksbegehren „Nichtrauchen – Rauchen – Wahlfreiheit (NRW)“ demnächst starten kann, appelliert sein Träger an die vorweihnachtliche Spendenbereitschaft. Dieses direktdemokratische Instrument Volksbegehren soll die Verschärfungen des nordrhein-westfälischen Rauchverbots, das zum 1. Mai 2013 strafbewährt in Kraft getreten ist, aufheben und somit im Land wieder den von der Bevölkerung akzeptierten Nichtraucherschutz herstellen, wie er bis zum 30. April 2013 galt.

Lesen Sie dazu nebenstehende Pressemitteilung, die auch einen Spendenaufruf zum Start des Volksbegehrens enthält.

Informationen und Anregungen, wie Sie selbst die Spendenaktion – nicht nur durch Ihre eigene Spende – unterstützen können, finden Sie »hier«.

Nov 032013
 

Lichterwochen in den Städten, Kerzen in und an den Fenstern –  ein warmes, heimeliges Gefühl erfasst langsam unsere Herzen – und ein Zeichen, dass die kalte Jahreszeit nicht mehr aufzuhalten ist. Es bedeutet aber auch, dass die besinnliche Vorweihnachtszeit an die Tür klopft, in der wir uns zu gemütlichen Stunden zusammenkuscheln und die Wärme von innen genießen, die von der warmen Atmosphäre dieser Zeit  ausgestrahlt wird. Bei einem heißen Kakao, einem Glühwein oder einfach in eine Decke eingekuschelt die Wärme  und Nähe des Anderen spüren. Eine Zeit der Besinnlichkeit, Nähe und Friedlichkeit.

Wie heißt es in einem sehr schönen Lied: „Es ist für uns eine Zeit angekommen, die bringt uns eine große Freud“.

So sollte es sein. Aber für viele Menschen wird dies Zeit gar nicht mit großer Freud beschienen sein. Sie müssen draußen in der Kälte stehen, rausgerissen, primitivster Grundrechte dieser Zeit beraubt…

Jede harmonische Feier in den nächsten Woche wird getrübt sein von Unterbrechungen, von Störungen – oder Unbefindlichkeiten und Entbehrungen. Raucher müssen raus, nichtrauchende Freunde begleiten sie manchmal, raus in die Ungemütlichkeit der kalten Jahreszeit.

Schöne, warme Aussichten.

Jetzt kommt die Zeit, von der viele Wirte am Anfang des neuen Jahres – der „saure-Gurken-Zeit“ in der Gastronomie leben müssen. Viele Wirte lassen sich gerade jetzt in der kalten Jahreszeit einiges einfallen, um es ihren Gästen auch draußen vor der Tür etwas wärmer und wohliger zu gestalten. Ausgestattet mit Decken, Heizpilzen, Heizstrahlern und beheizten Bänken soll  der Raucher auch draußen vor der Tür – wohin er wie ein reudiger Hund von der grünen Politik mit Unterstützung der NRWSPD verbannt wurde – nicht frieren. Hier soll er mit den Nichtrauchern, die keine Lust hatten allein drinnen zu bleiben, seine Kommunikation in warmen Gefilden fortführen zu können. Der Wirt wird auch mit nach draußen geht, weil er sonst alleine bleiben muss, bei der eigentlich besinnlichen und gemeinsamen Feier. Das Personal, was frierend draußen Glühwein serviert, wird sich die Hände an den Gläsern wärmen bevor sie diese den Gästen hinstellen – und arbeiten, in dicken Mänteln und mit Handschuhen.

Aber ist es das, was Raucher, Nichtraucher, Dampfer und Shisha-Nutzer, die Wirte und deren Angestellte wollen? Die Weihnachtsfeier vor der Tür? Die Sparkastenleerungen – die noch vor den Weihnachtsfeiern nahezu überall anstehen – sollen die mehr oder weniger im Freien stattfinden? Karnevalssitzungen, die ab dem 11.11. beginnen, zwischen zugigen Türen?

Wo bleibt da unsere friedliche und besinnliche Zeit, die wir ohne Groll und Gram zusammen genießen und die Hast des Tages vergessen wollen?

Ist es das was sie wollen?

Von allen Seiten…

Sep 202013
 

Ein offener Brief von Prof. Dr. Grieshaber an Frau Dr. Martina Pötschke-Langer der es in sich hat.

Was viele Nichtraucher, Dampfer und Raucher schon lange vermuten, spricht Prof. Dr. Grieshaber in seinem Brief an Dr. Martina Pötschke-Langer ganz deutlich, direkt und ohne Umschweife an. Er ist sich sicher, das sie ihrer bekanntesten Verlautbarungen selbst nicht glaubt…oder sollte man es Unwahrheiten nennen?

 

So mal von Kollege zu Kollegin.

Gestatten Sie mir, ein weiteres Mal auf dem Weg eines offenen Briefes mit Ihnen in Verbindung zu treten, auch wenn diese Verbindung vermutlich einseitig bleiben wird. Was ich mich nämlich frage: Wie viel von dem, was Sie öffentlich vertreten, glauben Sie eigentlich selbst auch noch nach Feierabend? Und wie viel davon würden Sie auch dann vertreten, wenn Sie damit in Medien und Gesellschaft auf stärkeren Widerspruch stoßen würden?

Aber lesen Sie selbst. Dieser offene Brief liest sich wie ein spannender Roman.

 

Jul 192013
 

Hausverbot für’s Rauchverbot

Es war heiß draußen, aber auch die Stimmung war bei den Teilnehmern bis in die Haarspitzen aufgeheizt. Ein voller Erfolg – das war die Demo in Aachen heute am 19.07.2013. Sie waren alle da, Nichtraucher, Raucher, Dampfer und Shisha-Benutzer, um gemeinsam gegen die Bevormundung der Rot-Grünen Landesregierung laut zu demonstrieren.

Aber Aachens Vertreter waren – mit Ankündigung –  nicht mehr in ihren Stützpunkten. Diese waren feierabend- und urlaubsbedingt verwaist. Was für ein Zufall….Ach ja, heute ist ja Ferienbeginn.

 

Bericht 1 zu der Demo

Bericht 2 zur Demo

Mai 262013
 
Was soll man davon halten? Wirte werden jetzt für die Rauchverbote zur Verantwortung gezogen. Drinnen dürfen die Raucher nicht mehr ihrem Genuss nachgehen, dafür müssen sie nach draußen. OK.  Aber sagen dürfen sie nichts, sonst ist der Wirt bei Beschwerden wegen Ruhestörung eine Stange Geld los. Und bei wiederholter Ermahnung wird der Laden ab 22:00 Uhr geschlossen. Sperrzeitverlängerung?
Das kann es doch nicht sein.
Wurde das Kneipensterben vorprogrammiert, im Konzept der Rauchverbote mit eingeschlossen? Nur so kann man der Aussage Düsseldorfer Ordnungshüter Folge tragen. Und so fördert man amtlich das Kneipensterben.   Alles vor geplant?
Und dafür wird nun einmal der Wirt verantwortlich gemacht, wie Michael Zimmermann, Leiter des Düsseldorfer Ordnungsamt, bestätigt: „Die Straße ist zwar öffentlicher Raum und gehört nicht zur Kneipe. Aber jeder Wirt ist für seine Gäste verantwortlich. Das gilt auch für die Ausstrahlwirkungen, wie zum Beispiel Lärmbelästigung. Kommt es in einer Gaststätte häufig zur Störung der Nachtruhe, verhängen wir dem jeweiligen Wirt ein Bußgeld. In ganz massiven Fällen, kann es sogar dazu kommen, dass ihm eine Sperrstunde aufgelegt bekommt und sein Lokal um 22 Uhr schließen muss.
Fazit: Ein Gastwirt schließt am 29.05.2013 und ca. 200 stehen in Düsseldorf in der Warteschleife: Wer ist der Nächste?  Schon jetzt, nach drei Wochen totaler Rauchverbote , zeichnet es sich ab, das die Kneipen abends leer sind. Die Raucher wollen keine Ruhestörer sein und ihrem Wirt durch ihre Anwesenheit keinen Schaden zufügen. Sie bleiben zu Hause.
Das hatten die Rauchverbotserfinder so nicht geplant. Sie haben mit schönem Wetter gerechnet, damit den rauchenden Gästen der Übergang nicht so schwer fällt. –Schonfrist-. Der Raucher wird sich halt gewöhnen. Leider haben sie die Rechnung ohne den kleinen Winter gemacht. Dank der früh/spät winterlichen Temperaturen können die Raucher nicht draußen verweilen, in den Biergärten. Warum also sich in fremden Gefilden rumtreiben? Da geht man doch lieber in die geliebte, altgewohnte Kneipe. Aber da muss man zum Rauchen raus – auf die Strasse. Das passt jetzt natürlich dem LIEBEN Nachbarn nicht, dem die Kneipe schon immer ein Dorn im Auge war -wegen der Geräuschkulisse. Außerdem muss er schon um 20:00 Uhr im Bett sein -am Wochenende?
Viele Raucher nehmen Rücksicht und bleiben zu Hause, macht auch keinen Spass, schweigend draußen zu stehen.
Wo sind denn jetzt die Gäste, die sich angemeldet haben, die Ex-Raucherkneipen zu stürmen? Nichtraucher brauchen nicht nach draußen. Keine Gefahr der nächtlichen Ruhestörung  und der Wirt müsste sich nicht um seine Konzession sorgen. Aber sie kommen nicht und die Kneipen sind leer.
Ein Artikel zum Thema.
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