Jan 162015
 

27. Januar 2015, 19 Uhr

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Tilsiter Lichtspiele - eines der ältesten Kinos in BerlinNoch ist es legal, Alkohol zu trinken, zu rauchen und zu essen, was einem schmeckt. Trotzdem ist all dies verpönt. Das Freiblickinstitut organisiert im Rahmen des BERLINER SALONS eine öffentliche Podiumsdebatte zu diesem Thema.

am 27. Januar 2015
um 19:00 Uhr
im Programmkino »Tilsiter Lichtspiele«, Richard-Sorge-Str. 25a, Berlin-Friedrichshain (U-Bahn: Weberweise oder Frankfurter Tor)
Die Veranstaltung wird (auch hier auf dieser Webseitelive übertragen von »Betrifft: Berlin! – Das Magazin.«, angeschlossen: Radio.de, die Webseiten der Veranstalter sowie „BürgerTalk“.

Noch ist es legal, Alkohol zu trinken, zu rauchen und zu essen, was einem schmeckt. Trotzdem ist all dies verpönt. Zigaretten unterliegen einer hohen Strafsteuer, in Schulen werden „Aktionstage für gesunde Ernährung“ und Anti-Raucherkampagnen organisiert (was letztere für Folgen haben können, sahen wir vor einiger Zeit in Russland). Die Verbreitung „alkoholfreier“ Plätze (z.B. vor Rathäusern oder an Bahnhöfen) folgt dem Schema der Rauchverbote. Soll “unvernünftiges“ Verhalten sozial geächtet oder gar gerichtlich verfolgt werden?

Geht es um Gesundheitsaufklärung oder Verhaltensregulierung? Diese Trennung ist weniger scharf als angenommen. Das zeigte sich z.B. an dem Versuch, die E-Zigarette in die Apotheken zu verbannen. Das Argument des Passivrauchens jedenfalls liest sich hier nicht aufrechterhalten.

Der Verdacht drängt sich auf, dass alles, was nicht dem vorbildlichen, gesundheitsbewussten Lebensstil entspricht, pathologisiert werden soll.

Ist es richtig, wenn die Regierung unser Verhalten lenkt? Wird hier ein Urteil gegen all diejenigen gesprochen, die nicht nach den empfohlenen Regeln leben? Müssen wir alle „normal und gesund“ sein? Andererseits ist es vielleicht gut, wenn die Regierung uns zu mehr Verantwortung anhält, denn schließlich leben wir in einer Gemeinschaft? Erleben wir eine Revolution der Vernunft oder einen schleichenden Abbau von Freiheit und Selbstbestimmung?

Podiumsgäste:

  • Bert Papenfuß: Schriftsteller und Spelunkier
  • Detlef Petereit: Bundesgeschäftsführer der Bundesversammlung Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung
  • Johannes Richardt: Redaktionsleiter NovoArgumente
  • Natalie Rosenke: Vorsitzende Gesellschaft gegen Gewichtsdiskriminierung e.V.
  • Nils Thomsen: Tabakskollegium Berlin, Vorsitzender des Ostdeutschen Pfeifenraucherverbandes

Termin

Dienstag, 27.1.2015 um 19 Uhr (open end)

Ort

Programmkino Tilsiter Lichtspiele
Richard-Sorge-Str. 25a
Berlin-Friedrichshain
(U-Bahn Weberweise/ Frankfurter Tor)

Eintritt:

EUR 4,50

Die Veranstaltung wird vom Berliner Think-Tank Freiblickinstitut und NovoArgumente in Kooperation mit der Bundesversammlung Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung organisiert.

Dez 112013
 
Spenden sammeln Ist das erlaubt? Transparenzgesetz
Anzeige verborgen; JavaScript erforderlich.
In NRW ist die Durchführung eines Volksbegehrens, die Organisation und Sammlung von über einer Millionen Unterschriften im ganzen Bundesland, mit einem hohen materiellen und administrativen Aufwand verbunden. Neben den Druckkosten für die Unterschriftenlisten fallen hohe Portokosten an, um die Listen zunächst in die Gemeinden, dann zur Prüfung in die verschiedenen Wahlämter und zurück zu einer zentralen Sammelstelle zu versenden. Es sind Veröffentlichungen in den Medien sowie auf Plakaten erforderlich, die auf die amtlichen Listenauslegungsstellen sowie die freie Unterschriftensammlung hinweisen.
Jeder einzelne Euro hilft, dieses Volksbegehren zu einem vor allem schnellen Erfolg zu führen.
Daher bitten wir auch Sie, sich mit einer Spende zu beteiligen!

Spenden für das Volksbegehren überweisen Sie bitte auf das
Konto: 121 926 468
BLZ: 440 100 46, Postbank Dortmund
IBAN: DE64 4401 0046 0121 926468
Inhaber: Rauchen NRW / Volksbegehren
Grund: Volksbegehren NRW

Bei Spenden über 5.000 Euro bitte im Verwendungszweck Name und Anschrift des Spenders angeben Anzeige verborgen; JavaScript erforderlich.teilen.
Anonyme Spenden in dieser Größenordnung sind nicht zulässig (Anforderung des Transparenzgesetzes).


Wir möchten Sie dazu aufrufen, uns beim Spenden sammeln zu unterstützen.

Volksbegehren und Volksentscheid sind Mittel direkter Demokratie.
Als basisdemokratisches Instrument dienen sie dazu, den Bürger auch zwischen den Wahlen mitbestimmen und an der Änderung von Regierungsentscheidungen, mit denen er nicht einverstanden ist, teilhaben zu lassen.

Dazu sagte der Koordinator des
Volksbegehrens »Nichtrauchen – Rauchen – Wahlfreiheit (NRW)«:

In vielen Bundesländern wird diesem Anliegen durch äußere Gestaltung der Bedingungen und des Ablaufes Rechnung getragen, um die damit verbundenen Kosten für die Bürger erschwinglich zu halten (z.B. Bayern, Berlin). In Nordrhein-Westfalen bedarf es der breiten Mitwirkung interessierter Menschen, nicht nur mit ihrer Unterschrift, sondern auch mit finanzieller Unterstützung. Dazu möchte ich Sie aufrufen.
Jeder einzelne Euro hilft!

Spenden sammeln

Sicher kennen auch Sie Menschen in Ihrer Umgebung – Nachbarn, Kollegen, Vereinsmitglieder, Freunde, Bekannte, Verwandte – dies sich mit einem kleinen Beitrag am Volksbegehren beteiligen wollen?
Mit dieser Frage entstand die Idee einer Sammeldose.

Für Sie zur Unterstützung und zur Information an die Spender haben wir eine Informationsbanderole gefertigt, die Sie sich hier herunterladen, ausdrucken und (bei Bedarf) in der Mitte teilen können. Dabei sind Ihnen links und rechts zwei kleine weiße Markierungen behilflich. Anschließend können Sie damit eine runde Kunststoff- oder Metalldose bekleben. Verschließen Sie die Dose fest (z.B. Power-Klebeband) mit einem Plastik-Deckel, in den Sie einen Einwurfschlitz geschnitten haben (vgl. Abbildung rechts oben). Im Handel gibt es auch sehr preiswerte Einweg- oder wieder verschließbare Spardosen (max. 1 Euro z.B. Anzeige verborgen; JavaScript erforderlich..

Derart gestaltete Sammeldosen können Sie nun bei Ihrem Wirt, beim Bäcker, Metzger, Fleischer, Schuhmacher, im „Büdchen“, Lotto-, Zigarren-Laden oder Einkaufscenter, am Glühweinstand – einfach überall, wo es Ihnen der verantwortliche Inhaber/Leiter gestattet und die Sicherheit gewährleistet ist, aufstellen.


Download: DIN A4, 6,6 MByte, CMYK



Download: DIN A4, 850 kByte, CMYK

Bitte kontrollieren Sie die Sammeldosen regelmäßig und leeren Sie sie in angemessen kurzen Abständen, damit im Falle unvorhersehbarer Ereignisse der Verlust gering gehalten wird,

Sie können damit natürlich auch selbst Sammeln gehen, in Ihrem Haus, an Bahnhöfen, Taxiständen, Bushaltestellen, auf dem Weihnachtsmarkt, vor dem Werkstor oder dem Discounter. Bitte beachten Sie dabei jedoch, dass sie zuvor die Erlaubnis des rechtlich Verantwortlichen einholen, sobald sie sich auf privaten Grundstücken (z.B. in Verkehrsmitteln oder auf Parkplätzen) befinden.

Ist das erlaubt?

Ja. Mit Ausnahme der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen ist in allen anderen Bundesländern das „Sammlungsgesetz“ abgeschafft worden – entfallen die Erlaubnispflichten für Haus- und Straßensammlungen – in Nordrhein-Westfalen schon seit 01.01.1998, in Baden-Württemberg erst zum 01.01.2013. Sofern Sie in einem diese drei benannten Bundesländer sammeln wollen, beachten Sie bitte die dazu gelten Bestimmungen.
Wir sind Ihnen gern Anzeige verborgen; JavaScript erforderlich..

Die gesammelten Spenden überweisen Sie bitte auf das bereits oben
und auch auf der Banderole angegebene
Spenden-Konto: 121 926 468
Bankleitzahl: 440 100 46 (Postbank Dortmund)
modern: IBAN: DE64 4401 0046 0121 926468
Kontoinhaber: Rauchen NRW e.V./ Volksbegehren
Zahlungsgrund: Volksbegehren NRW

Für Rückfragen oder bei Problemen stehe wir gern Ihnen, Ihren Partnern, bei denen die Dosen aufgestellt sind oder fragenden Spendern unter den ebenfalls auf der Banderole Anzeige verborgen; JavaScript erforderlich. zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen viele nette Erlebnisse bei der Sammelaktion und würde mich freuen, wenn Anzeige verborgen; JavaScript erforderlich. würden. Auch dann, wenn es doch einmal ein Problem gegeben haben sollte oder sie negative Bemerkungen bei der Aktion mitbekommen.

Die bewegenden, guten Erfahrungen, die leider meist in Vergessenheit geraten, die interessieren uns aber ganz besonders!

Aus wichtigem Grund: Das Transparenzgesetz

Spenden für ein Volksbegehren unterliegen dem Transparenzgesetz.
Bei Überweisung von Spenden über 5.000 Euro auf oben angegebenes Konto bitte im Verwendungszweck Name und Anschrift des Spenders angeben Anzeige verborgen; JavaScript erforderlich.teilen.
Spenden über 5.000 Euro dürfen auch über die freie Spendensammlung (Sammeldosen) zugeführt werden. In diesem Fall ist jedoch sowohl der Sammler als auch der Spender dafür verantwortlich, dass eine entsprechende Information in die Dose mit eingeworfen oder per eMail an obige Mailadresse gesandt wird.
Anonyme Spenden in dieser Größenordnung sind nicht zulässig (Anforderung des Transparenzgesetzes).

Jul 012013
 

Wir veranstalten diese Mahnwache anlässlich des »Tages der offenen Tür« der nordrhein-westfälischen Landtages. Sie und alle Besucher des Landtages sind herzlich eingeladen, sich an unserem Stand über unsere Forderungen und die des Volksbegehrens zu informieren.
In stündlichem Wechsel werden interessierte Bürger, Prominente und Politiker verschiedener Parteien sich in die Mahnwache einreihen und sie unterstützen. Im Anschluss daran stehen sie auch für Ihre Fragen bereit.
Eine Liste der Beteiligten wird kurz vor dem Wochenende hier auf der Webseite veröffentlicht. Es sind noch einzelne Zeiten frei. Interessenten können sich noch Anzeige verborgen; JavaScript erforderlich. anmelden.

Mahnwache vor dem NRW-Landtag in Düsseldorf

Mai 262013
 
Was soll man davon halten? Wirte werden jetzt für die Rauchverbote zur Verantwortung gezogen. Drinnen dürfen die Raucher nicht mehr ihrem Genuss nachgehen, dafür müssen sie nach draußen. OK.  Aber sagen dürfen sie nichts, sonst ist der Wirt bei Beschwerden wegen Ruhestörung eine Stange Geld los. Und bei wiederholter Ermahnung wird der Laden ab 22:00 Uhr geschlossen. Sperrzeitverlängerung?
Das kann es doch nicht sein.
Wurde das Kneipensterben vorprogrammiert, im Konzept der Rauchverbote mit eingeschlossen? Nur so kann man der Aussage Düsseldorfer Ordnungshüter Folge tragen. Und so fördert man amtlich das Kneipensterben.   Alles vor geplant?
Und dafür wird nun einmal der Wirt verantwortlich gemacht, wie Michael Zimmermann, Leiter des Düsseldorfer Ordnungsamt, bestätigt: „Die Straße ist zwar öffentlicher Raum und gehört nicht zur Kneipe. Aber jeder Wirt ist für seine Gäste verantwortlich. Das gilt auch für die Ausstrahlwirkungen, wie zum Beispiel Lärmbelästigung. Kommt es in einer Gaststätte häufig zur Störung der Nachtruhe, verhängen wir dem jeweiligen Wirt ein Bußgeld. In ganz massiven Fällen, kann es sogar dazu kommen, dass ihm eine Sperrstunde aufgelegt bekommt und sein Lokal um 22 Uhr schließen muss.
Fazit: Ein Gastwirt schließt am 29.05.2013 und ca. 200 stehen in Düsseldorf in der Warteschleife: Wer ist der Nächste?  Schon jetzt, nach drei Wochen totaler Rauchverbote , zeichnet es sich ab, das die Kneipen abends leer sind. Die Raucher wollen keine Ruhestörer sein und ihrem Wirt durch ihre Anwesenheit keinen Schaden zufügen. Sie bleiben zu Hause.
Das hatten die Rauchverbotserfinder so nicht geplant. Sie haben mit schönem Wetter gerechnet, damit den rauchenden Gästen der Übergang nicht so schwer fällt. –Schonfrist-. Der Raucher wird sich halt gewöhnen. Leider haben sie die Rechnung ohne den kleinen Winter gemacht. Dank der früh/spät winterlichen Temperaturen können die Raucher nicht draußen verweilen, in den Biergärten. Warum also sich in fremden Gefilden rumtreiben? Da geht man doch lieber in die geliebte, altgewohnte Kneipe. Aber da muss man zum Rauchen raus – auf die Strasse. Das passt jetzt natürlich dem LIEBEN Nachbarn nicht, dem die Kneipe schon immer ein Dorn im Auge war -wegen der Geräuschkulisse. Außerdem muss er schon um 20:00 Uhr im Bett sein -am Wochenende?
Viele Raucher nehmen Rücksicht und bleiben zu Hause, macht auch keinen Spass, schweigend draußen zu stehen.
Wo sind denn jetzt die Gäste, die sich angemeldet haben, die Ex-Raucherkneipen zu stürmen? Nichtraucher brauchen nicht nach draußen. Keine Gefahr der nächtlichen Ruhestörung  und der Wirt müsste sich nicht um seine Konzession sorgen. Aber sie kommen nicht und die Kneipen sind leer.
Ein Artikel zum Thema.
Mai 222013
 

600 Arbeitsplätze in Gefahr. Umsatzrückgänge machen den Angestellten im Bochumer BermudadreieckAngst.
Wer darf bleiben, wer muss gehen. Von 1.600 Stellenkönnten, im Zusammenhang mit den Rauchverboten, ein Drittel auf dem Spiel stehen. Wirte wären gezwungen, Stellen von Putzpersonal, Bedienungen, Zapfer und Aushilfen auf Grund der Umsatzrückgänge zu kürzen. Diese wiederum müssten sich einen neuen Job suchen. Das könnte angesichts der sterbenden Kneipenkultur für viele ein Problem werden. Ist es das, was unser Landesregierung mit den totalen Nichtraucherregelungen geplant hat: Reduzierung der Gastronomie und ihrer Arbeitsplätze?

Dazu ein Kommentar auf Facebook:

Gehört es jetzt zu den Zielen oder gar Aufgaben der NRWSPD, Arbeitsplätze zu vernichten oder auch nur in Gefahr zu bringen?
Immerhin: ALLE Bochumer SPD-Landtagsabgeordneten stimmten dafür. Lediglich die zwei Bochumer Abgeordneten der PIRATEN stimmten dagegen.
Und nun sage bitte KEINEr, sie/er habe es nicht gewußt. Ein Blick nach Bayern und auch ins Saarland hätte gereicht.

Den gesamten Artikel lesen Sie bitte hier weiter

Mai 192013
 

1.Mai 1973. Morgens um 7:00 Uhr standen wir beim Bürgermeister unseres kleinen Ortes unter dem Schlafzimmerfenster und weckten ihn mit einem flotten Marsch. Das war Tradition am 1.Mai.

Ich war damals zum ersten Mal dabei, als wir mit dem Spielmannszug zum „Wecken“ aufspielten.

Danach konsultierten wir noch andere Hoheiten wie den Schützenkönig und die Schützenkönigin.

Jetzt war das Örtchen wach.

Gegen 12:00 Uhr trafen wir uns auf dem Festplatz. Der Bürgermeister hat zum Feiern eingeladen.  Es gab zu Trinken und zu Essen. Riesen Stimmung im Festzelt, zumal sich die geladenen Spielmannszüge ein kleines „Wettpfeifen“ lieferten.

Gegen Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen und später durfte getanzt werden. Als es dunkel wurde, eröffnete die Sektbar ihre Vorhänge in einem kleinen Nebenzelt.

Es war jedes mal ein herrlicher Tag und man freute sich am Ende schon auf das nächste Jahr.

Aber nein, es gab da ja noch viele Schützenfeste…und wir spielten in den verschiedensten Dörfern in unserer Region. Es war immer wieder ein riesen Gaudi und man freute sich, mit alten Bekannten und auch anderen Spielleute gemeinsam ein Bier zu trinken und eine Zigarette zu rauchen.

Eine schöne Zeit…leider vorbei. Und dann noch genau am 1.Mai.

Was machen die rauchenden Schützen und Spielmannsleut jetzt, da das Rauchen im Festzelt verboten ist und was, wenn es regnet?

Sie sind gezwungen, ständig raus und rein zu rennen…um zu rauchen. Bekommen sie noch irgend etwas mit vom Festprogramm? Einige Nichtraucher meinen, die Raucher könnten ja mal aufs Rauchen verzichten, könnte doch nicht so schwer sein.

Ich gehe doch nicht auf ein Fest, um mich zu quälen. Ich will feiern und keinen Entzug durchmachen.

Für viele Schützen und Spielmannsleute gehört auch zur Gemütlichkeit entspannt ein Bier oder Kaffee mit Freunden zu trinken und dabei eine zu rauchen. Und…so ein Fest dauert nicht nur 1-2 Stunden. Es dauert den ganzen Tag.

Dann spielen die Spielmannszüge also in Zukunft in fast lehren Festzelten, weil viele draußen stehen oder nach einer kurzen Zeit der Ungemütlichkeit durch ständiges über Bänkesteigen nach Hause gegangen sind? Finden die Nichtraucher bestimmt auch nicht toll, wenn ihnen ständig  jemand  fast auf dem Schoß sitzt..

Diese schönen Traditionen und das Brauchtum gehen jetzt den Bach runter. Unsere Feierkultur wird zerstört.

Und es gibt in unserem Land nicht nur Sonnenschein. Ab und an regnet es auch. Dann stehen die rauchenden Festzelt-Besucher im Regen. Ein Raucherzelt gibt es nicht mehr. Verboten… wie die Raucherräume in der Gastronomie.

An eine Sektbar, in der manch ein Schütze die Liebe seines Lebens getroffen hat, ist nicht mehr zu denken… Rauchen verboten.

Man lässt wirklich zu, das neben Kneipensterben auch Tradition und Brauchtum sterben. Dieser Regierung ist mit ihrer Gängelei nichts mehr heilig und wert, was in Jahrhunderten entstanden und gepflegt wurde.

Übrigens….ich spielte damals die Lyra….

 

Eine gut durchdachte Lösung wurde hier gefunden. Aber was machen die rauchenden Schützen und Spielmannsleute im Winter und Karnevall?

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