Webmaster

Jun 122013
 

Diese Demo – mit zwei Kundgebungen auf der „Bahnhofstrecke“ – wird die GRÖSSTE, die Düsseldorf je zum Thema Rauchverbot bisher gesehen hat!
Lassen Sie es sich NICHT entgehen!
Versprochen: Wir finden auch für SIE noch einen Platz im Demonstrationszug, was ich auch für die Auftakt-Kundgebung am DGB-Haus, nicht jedoch für die Abschlußkundgebung am Lieferplatz versprechen kann.

Kommen Sie um 11 Uhr zum DGB-Haus (Friedrich-Ebert-Straße 34-38).
+ + + 11:30 Uhr bis 12:10 Uhr Auftakt-Kundgebung am DGB-Haus mit Reden von Vertretern und Unterstützern des Aktionsbündnisses »NRW genießt!«
+ + + gegen 12:15 Uhr setzt sich der Demonstrationszug dann in Bewegung zur Abschlußkundgebung
+ + + gegen 13:45 Uhr Abschlußkundgebung

Der Demonstrationszug führt vom Hauptbahnhof Düsseldorf (DGB-Haus) in Richtung Altstadt. Auf dem Weg dorthin treffen wir auf einen zweiten Zug aus Richtung Landtag kommend, mit dem wir uns gemeinsam zu einer großen Abschlußkundgebung begeben.


Raucherdemo 15.06.2013 Düsseldorf auf einer größeren Karte anzeigen

Wir rufen alle toleranten Nichtraucher, Dampfer, Shisha-Nutzer und Raucher, alle Wirte und Shisha-Barbetreiber, alle Zulieferer und Serviceunternehmen der Gastronomie, Getränkehersteller und Händler auf, sich durch Teilnahme an dieser Demo
– für die Achtung der freiheitlichen Grundrechte,
Für die »Nichtrauchen - Rauchen - Wahlfreiheit«!– für verantwortungsvolle Selbstbestimmung,
– für ein tolerantes Miteinander in der Gesellschaft
sowie gegen unnötige Bevormundung und überzogene Reglementierung
einzusetzen.

Diese Demonstration wendet sich gegen das seit 1. Mai 2013 geltende Nichtraucherschutzgesetz und fordert die Verantwortlichen der Regierung sowie die Abgeordneten des Parlaments zur Aufhebung dieses Gesetzes und Rückkehr zu den sich bis zum 1. Mai bewährten Regelungen einzusetzen.

Für die Berufs- und Entscheidungsfreiheit der Wirte!
Für die Achtung und Selbstbestimmung der Bürger und Wähler!

Informationen zum Demo-Weg: http://goo.gl/maps/co9Y

Wer sich als Redner oder Teilnehmer anmelden möchte, nutze bitte das Anmeldeformular:
Anzeige verborgen; JavaScript erforderlich.
.

Apr 182013
 

Plädoyer für den Raucher und mehr Sachlichkeit

Gesetzesänderung zum Nichtraucherschutz in NRW

 In einer Scheindemokratiekulisse hat die Parteiendiktatur SPD/GRÜNE in Nordrhein-Westfalen mit einer minimalen Mehrheit von 54 % gegen 46 % ein neues Gesetz erlassen. Fünf Füchse und vier Hasen haben abgestimmt, was es zum Abendessen gibt! Ohne wirkliche Notwendigkeit wurde von den Nichtraucherinnen und Nichtrauchern des Parlaments entschieden, es den Rauchern für das rücksichtslose Zuqualmen in den vergangenen Jahren heimzuzahlen.

Diskriminierung und Kriminalisierung der Raucher in Deutschland deuten auf einen genauso geringen Demokratiegrad wie die Diskriminierung der Schwulen und Lesben und die Kriminalisierung von Pussy Riot in Russland!

Ich hoffe, dass sich die Kneipiers solidarisieren und den Mut besitzen, diese Gesetzesänderung ohne Not zu ignorieren:

„Wir sind das Volk und nicht die Sklaven weltfremder diktatorischer Gesetzgebung“
Welches Verständnis haben Sie von Demokratie?

Früher war mein Verständnis von Demokratie verknüpft mit dem Verständnis größtmöglicher Freiheiten der Bürger. Wenn die Freiheit des einen zur Unfreiheit des anderen führte, musste die demokratische Legislative den Anspruch des erstgenannten auf Freiheit einschränken. Wenn dadurch aber die Freiheit des zweitgenannten wiederum zur Unfreiheit des erstgenannten führen würde, war die Politik gefordert, zu regulieren, um es beiden Gruppen zu ermöglichen, in größtmöglicher Freiheit zu leben.
Heute weiß ich, dass dem nicht so ist. Demokratische Regulation? Fehlanzeige! Vielmehr will jeder Politiker, der zu irgendeiner Zeit irgendetwas zu sagen hat, seine momentane Macht ausnutzen und in einer Scheindemokratiekulisse die Gesetzgebung nach seinem Geschmack korrigieren und seinen Willen der Allgemeinheit aufzwingen. Die Folge sind schlecht gemachte Gesetze. Die Bevölkerung hat den Eindruck, sie wird für dumm verkauft, oder die Gesetze werden von Dummen gemacht. Jede Regierung „bringt etwas Neues auf den Weg“ und beschränkt vielfach Lebenssicherheit, Rechtssicherheit und wirtschaftliche Planungssicherheit.
Unser Zeitalter ist gekennzeichnet durch die rücksichtslose Expansion und Verwirklichung der eigenen Interessen. Beim Nichtraucherschutz bedeutet dies: Die Mehrzahl der Abgeordneten sind Nichtraucher, die ihre eigene Meinung, die sie für die einzige unumstößliche Wahrheit halten, durchsetzen wollen. Da interessiert die Freiheit des anderen nicht. Eine Beschneidung der Freiheitsrechte jedoch begünstigt eine instabile Regierung sowie Enttäuschung und Abkehr von der Demokratie.

„Demokratie heißt Entscheidung durch die Betroffenen“ sagte einst Carl Friedrich von Weizsäcker. Eine Politikerphrase, denn demokratisch sind Entscheidungen nur für die Mehrheit. Wenn eigennützige Interessengruppen sich zu einer Mehrheitskoalition zusammenfinden, erlangen sie nach dem Prinzip des politisch Stärkeren auf Kosten überstimmter Minderheiten Privilegien. Dann wird Demokratie eine Tyrannei der Mehrheit gegenüber der Minderheit. Durch Kollektiventscheidungen wird die überstimmte Minderheit zu etwas gezwungen, das ihren Interessen widerspricht. Da diese Form der Entscheidungsfindung Gewinner und Verlierer produziert, ist sie ein moralisch fragwürdiges Herrschaftsinstrument. Dazu gehört auch der Gang zur Wahlurne, denn der von mir gewählte Abgeordnete wird mich nicht vertreten, weil er nicht seinem Gewissen sondern dem Fraktionszwang unterworfen ist. Dennoch nennen sich seine Entscheidungen „demokratisch legitimiert“. Demokratisch ist eine politische Partei aber nur in der Opposition, Mehrheitskoalitionen dagegen nutzen ihre Vollmachten mit diktatorischer Willkür.
Demokratie ist nicht gleich Freiheit. Ich habe in der BRD zwar die Freiheit, meine Meinung bis auf einige wenige lt. Gesetz verbotene Meinungen frei zu äußern – aber frei bin ich nicht. Ich muss mich in meinem Handeln vielfach einschränken, auch wenn dieses Handeln anderen nicht schadet.

Was wird sich durch die Verschärfung des Nichtraucherschutzes ändern?

Bereits der bisherige Nichtraucherschutz hat die Kneipenkultur schwer erschüttert. Durch die Verschärfung des Gesetzes wird die Kneipenkultur unwiederbringlich verloren gehen.
Es wird nicht etwa – wie immer propagiert – Wettbewerbsverzerrung vermieden, vielmehr wird ein zusätzlicher Markt unterbunden. Wettbewerbsverzerrung wird dadurch entstehen, dass Lokale mit Außenbereich im Sommer größere Umsätze machen als Lokale ohne Außenbereich.

Kein Mensch lässt von liebgewordenen Gewohnheiten ab, nur weil es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Bei einem konsequenten Nichtraucherschutz ohne jegliche Ausnahmen ist die Alternative für den Raucher natürlich nicht, sich dem zu unterwerfen, sondern mit Fertigpizza und Flaschenbier zu Hause zu bleiben statt seine Pizza in einem Lokal zu essen. Für den Kneipenbesitzer ist die Alternative nicht, seine Gäste rauchfrei zu empfangen, sondern seine Kneipe zu schließen. Ein Caféhausbesuch ohne Zigarette beim doppelten Espresso bereitet dem Raucher auch keinen Spaß, und er bleibt zu Hause. Im Winterurlaub geht’s nicht nach Bayern, sondern nach Österreich, und die Städtetour geht nicht nach Köln, sondern nach Berlin, Hamburg oder Wien.

Das Erziehungsziel, aus Rauchern Nichtraucher zu machen, wird nicht erreicht. Da es nun einmal vieler unserer Mitmenschen Fasson entspricht, nach dem Essen oder bei einem Glas Wein zu rauchen, wird der Raucher weiter rauchen, sich jedoch auf die geänderten Gegebenheiten einstellen und in Zukunft an verschiedenen Formen des gesellschaftlichen Lebens nicht mehr teilnehmen! Einem erheblichen Teil der Bevölkerung wird ein Stück Freude am Leben genommen.

Um Nichtraucherschutz geht es schon lange nicht mehr!
Der Landesregierung geht es um die Durchsetzung einer fanatischen Ideologie

Das Ziel, den Nichtraucher zu schützen, hat das „Nichtraucherschutzgesetz“ klar verfehlt. Es geht weit über den Schutz des Nichtrauchers hinaus. Ein Bedarf weiter Teile der Bevölkerung wird ignoriert; der Raucher wird diskriminiert und von fanatischen Nichtrauchern entmündigt. Das neue Gesetz verkommt u. a. zu einer Regelung, die sicherstellt, dass es nach einer Brauchtumsveran-staltung am Wochenende am Montag nicht nach Rauch riecht, obwohl es gefährlichere Gerüche gibt.

Die Wahrheit ist doch: EU-Kommissar Dalli (mittlerweile a. D), NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), Gesundheitsministerin Barbara Steffens (GRÜNE), Volksbegehrer Frankenberger und andere sind fanatische Nichtraucher, die ihren politischen Einfluss nutzen, ihre Ideologie für ein rauchfreies Europa durchzusetzen.

Was zurzeit mit der Ausgrenzung der Raucher betrieben wird, ist für jeden intelligenten Menschen lächerlich, lässt aber Parallelen erkennen und sich ins Karussell der Zeit einordnen. Es beginnt mit Intoleranz und Ausgrenzung – und irgendwann brennen Bücher und Moscheen.
Die Tatsache, dass hier ein Bedarf einer statistischen Minderheit besteht und damit die Notwendigkeit einer Regelung, die beide Gruppen zufriedenstellt, wird ignoriert. Stattdessen wird globalisiert, ausgegrenzt und diskriminiert! Ist es nicht normal, verschieden zu sein? Was sagt eigentlich das Antidiskriminierungsgesetz dazu?

Hat die Landesregierung nicht weitaus größere Probleme zu bewältigen, als die wirklich verschwindend wenigen Ausnahmen für den Raucher zu verbieten? Leider hat sich die SPD aus parteitaktischen Gründen mit den GRÜNEN, die als Hüter einer korrekten politischen Gesinnung per se nicht mit Auffassungen umgehen können, die ihren eigenen widersprechen, solidarisiert.

In früheren Zeiten haben die GRÜNEN die Legalisierung gewaltfreier sexueller Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern und die Abschaffung der Schulpflicht gefordert. Milde Drogen wurden verteidigt (Daniel Cohn-Bendit öffentlich: „Haschisch-Küchlein sind fantastisch. Ich habe heute eins gegessen.“). Sie schaffen zwar Drogenkonsumräume, verbieten aber die letzten Rückzugsräume der Raucher. Dieser typisch deutsche Rigorismus, diese Intoleranz der GRÜNEN, Spießigkeit und Gesundheitsrassismus, degradieren Raucher zu Menschen zweiter Klasse. Frau Steffens wird immer mehr zur Marionette der Antiraucher- und Pharmalobby. Sie fordert unsinnige Verbote, wo sie unnötig sind, weil Antiraucher durch das bestehende Rauchverbot mehr als ausreichend zwangsgeschützt sind, und dort, wo Verbote sinnvoll wären, z. B. weil tausende Menschen nur durch bessere Hygienebestimmungen nicht sterben müssten, macht sie auf liberal.

Der bisherige Nichtraucherschutz reichte aus

Jeder akzeptiert, wenn sich ein Nichtraucher vom Zigarettenqualm belästigt fühlt, meinetwegen auch Angst um seine Gesundheit hat, und dass es deswegen einer gesetzlichen Regelung bedarf. Die Notwendigkeit, Nichtrauchende – insbesondere Kinder und Jugendliche – vor dem für sie unangenehmen Zigarettengeruch oder den vermeintlichen Gefahren des Passivrauchens zu schützen, stelle ich nicht in Frage. Was ich anprangere, ist die Einmischung des Staates in die Entscheidung zur Selbstgefährdung des Einzelnen, konkret: die Einmischung des Staates in meine oder des Wirtes Entscheidung. Warum sollte es nicht möglich sein, beide Gruppen zufrieden zu stellen? Es gibt doch auch Damen- und Herrentoiletten!

Dass Ausnahmen vom Nichtraucherschutz dem Nichtraucher schaden sollen, ist nicht einleuchtend. Ein Rauchverbot existiert de facto schon: Wer als Nichtraucher nicht vom Zigarettendunst belästigt werden will, wird es auch nicht. Das bisherige Rauchverbot mit vernünftigen Ausnahmen trägt dem Schutz vor dem sogenannten „Passivrauchen“ ausreichend Rechnung! Mit der Regelung können beide Seiten leben. Ich kenne niemanden, der sich über die bisherige Regelung beschwert hat.
Welcher plausible Grund besteht am Anstoß der Nichtraucher an Raucherzimmern? Sie haben den Charakter einer geschlossenen Gesellschaft. Es sind auch immer Nichtraucherbereiche vorhanden, die größer als die Raucherbereiche sind. Wenn es dem Lebensstil eines Nichtrauchers nicht entspricht, braucht er nicht in die verschwindend wenigen als solche eindeutig ausgewiesenen Raucherkneipen oder Restaurant-Nebenräume zu gehen, wie auch niemand gezwungen wird, eine laute Disco oder eine Schwulensauna zu besuchen.
Ein starres Verbot dagegen schafft unheimlich viele Probleme. Es stellt sich die Frage, warum gerade jetzt, wo sich nach anfänglichen Schwierigkeiten bei den Gastronomen das Prozedere zum Nichtraucherschutz ganz gut eingespielt hat, eine Verschärfung des Nichtraucherschutzes durchgesetzt wurde.

Allerdings: Die meisten Deutschen sind Nichtraucher und für ein absolutes Rauchverbot – nicht, weil sie davon profitieren, sondern weil sich ihnen damit die Möglichkeit bietet, es den Rauchern für das rücksichtslose Zuqualmen vergangener Jahre heimzuzahlen. Eine Volksabstimmung würde zu dem gleichen Ergebnis führen. Volksentscheide werden nur zugelassen, wenn das Ergebnis feststeht. Forderungen wie „Türken raus“ und „Wir wollen die D-Mark wiederhaben“, blieben unberücksichtigt, obwohl ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung das unterschreiben würde. Minderheitenschutz und intelligente marktwirtschaftliche Überlegungen würden das verhindern. Minderheitenschutz zugunsten der Raucher ist dagegen nicht angedacht.

Die Antiraucherlobby manipuliert Statistiken

Aufgrund der Propaganda in den Medien hat mittlerweile fast die ganze Weltbevölkerung verinnerlicht, dass ausnahmslos alle Raucher zehn Jahre eher sterben als Nichtraucher.
Eigene Beobachtungen und Erfahrungen veranlassten mich, das zu hinterfragen. Mein Großvater, seit früher Jugend Kettenraucher, wurde 95 Jahre alt. Mein Onkel hatte in seinem Leben keine einzige Zigarette geraucht, starb aber mit 58 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes.
Eine Analyse von 140.000 eigenen Patientenkontakten mit den unterschiedlichsten Erkrankungen ergab: durchaus Fälle von Lungen-, Bronchial- und Kehlkopfkrebs, jedoch kein einziger Fall davon mit Raucher- oder Passivraucherhintergrund. Diese Statistik erhebt natürlich nicht den Anspruch, den Bevölkerungsdurchschnitt widerzuspiegeln, ist aber dennoch bemerkenswert und unterstützt meine These zu Statistiken allgemein.

Alle Süchte – also nicht lebensnotwendige und somit überflüssige Gewohnheiten – haben Nebenwirkungen. Der regelmäßige Alkoholgenuss ist genauso eine Sucht wie der regelmäßige Kaffeegenuss und das tägliche Essen von Fleisch, Wurst oder Schokolade. Die Nebenwirkungen sind mitunter harmlos und schnell vorübergehend, beispielsweise Sodbrennen nach Kaffee- und Kuchengenuss, reichen aber durchaus bis zum frühzeitigen Tod z. B. als Folge sklerosierter Blutgefäße durch ein Zuviel an tierischen Eiweißen und Fetten.
Fakt ist: Die meisten Menschen in den westlichen Industrienationen sterben an den Folgen der Arteriosklerose. Die Hauptursache ist eine zu eiweiß- und fetthaltige Ernährung. Eine Rostbratwurst enthält genauso viele kanzerogene Stoffe wie eintausend Zigaretten. Wird deswegen das Fleisch- und Wurstessen verboten? Massives Übergewicht ist genauso gefährlich wie Kettenrauchen.

Stirbt ein Raucher an Krebs oder einem kardiovaskulären Ereignis, geht das Rauchen als einzige Todesursache in die Statistik ein. Stirbt ein Nichtraucher an den gleichen Krankheiten, interessiert die Todesursache nicht. So einfach geht Statistik!

Manipulationen in Politik und Medizin haben System

Das zeigt in besonders krasser Art und Weise, von rechenschaftspflichtiger demokratischer Regierungsweise weit entfernt, wie die US-Regierung auf die Anschläge vom 11.09.2001 reagierte. Wenige Wochen vor dem Angriff auf den Irak am 20.03.2003 überzeugte der damalige US-Außenminister Colin Powell vor dem UN-Sicherheitsrat das Gremium und den Rest der Welt von der Existenz irakischer Massenvernichtungswaffen. Am 05.02.2003 präsentierte er eine Ampulle, um zu demonstrieren, dass auch kleinste Mengen einer „biologischen Waffe“ wie des Anthrax-Erregers in irakischer Hand für einen verhängnisvollen Angriff ausreichen würden. Ein Trick – eine Lüge, die zu einem verhängnisvollen Krieg führte!

Ein Trick – eine Lüge – führte auch zu einer Verschärfung des Nichtraucherschutzes in NRW. Die Koalitionsfraktion Nordrhein-Westfalens legte eine „Studie“ vor, die die gesundheitsschädlichen Wirkungen des Passivrauchens belegt. Sie ist aber längst als gefälscht entlarvt und ad absurdum geführt. Trotzdem wird sie seit nunmehr sieben Jahren immer wieder aufgewärmt. Worum es wirklich geht, dokumentierte ein ZEIT-Artikel bereits am 17.12.2005: Raucher töten – Das Deutsche Krebsforschungszentrum macht Politik gegen das Passivrauchen. Leider bedient sich das Institut dafür zweifelhafter Botschaften – und einer Studie, die keine ist (siehe Fußnote 1).

Das Ziel der Weltgesundheitsorganisation ist eine rauchfreie Welt. Im „Krieg gegen den Tabak“ propagiert sie Denunziantentum, Schauprozesse, Anprangern von Rauchern und die Enteignung von Wirten. Die Hysterie militanter Antiraucher wird geschürt; sie zeigt immer fanatischere und groteskere Züge.

Obwohl die Gefahren nicht tatsächlich gefühlt und beobachtet werden, sind Bewusstsein und Sensibilität der Bevölkerung für die Gefahren des Passivrauchens durch unverhältnismäßige Argumentationen beeinflusst und durch gezielte Propaganda gestiegen. Die Angstmache (insbes. die Warnungen auf Zigarettenpackungen) funktioniert jedoch nicht, weil sie nur das kognitive Netzwerk ansprechen, anstatt Gefühle auszulösen (Prof. Dr. Gerald Hüther, Neurobiologe und Gehirnforscher). Die Angst vor Krebs und anderen Erkrankungen fördert gar die Entstehung. Denn: „Eine jede Entwicklung folgt der Vorstellung und den Gedanken.“

Auch das so genannte Herzinfarktwunder, welches von der Antiraucherlobby verbreitet wird, entspringt statistischer Manipulation. Die BBC hat entsprechende Propaganda in Schottland als Lüge entlarvt, und eine großangelegte Studie in den USA hat bestätigt, dass die Antiraucherlobby die „Herzinfarktwunder“ gefälscht hat, indem man statistische Ausreißer verallgemeinert hat. Es existieren aber auch statistische Ausreißer, die belegen, dass das Rauchverbot für mehr Herzinfarkte sorgt. Die Studie hat ergeben, dass es kein Herzinfarktwunder wegen der Rauchverbote gibt, sondern dass die Herzinfarkte seit Jahren kontinuierlich zurückgehen  (siehe Fußnote 2).

Es ist erschreckend, wie die Antiraucherlobby lügt, um die Forderung der WHO durchzudrücken. Studien von US-Universitäten belegen, dass das Atmen im normalen Straßenverkehr zigmal gefährlicher ist als das Passivrauchen!

Die statistischen Daten sind unlogisch

Dem Gegner vorzuwerfen, dass er mit manipulierten Statistiken operiert, um dann seinerseits die „richtigen“ Zahlen auf den Tisch zu legen, gehört zu den Standards im politischen und im medizinischen Geschäft. Unter Zeitdruck werden schnell gesammelte Fakten als scheinbar professionelle Mitteilungen von Universitäten und Forschungsinstituten herausgegeben. Der Druck der Staatlichkeit reduziert die kritische und unparteiliche Distanz. Primärliteratur steht kaum zur Verfügung. Mit Statistiken lässt sich beweisen, was man beweisen will! Sie werden nach Bedarf und Belieben zu Rate gezogen, und der Spruch „Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe“ ist nicht weit. Handelt es sich um ärztliche Erkenntnisse oder um Auftragsstatistiken? Ich liefere jede Statistik – Sie müssen mir nur sagen, zu welchem Ergebnis sie führen soll!

Angeblich geht aus den Daten des Statistischen Landesamtes zweifelsfrei hervor, dass die bayerischen Gaststätten in den zwölf Monaten nach der Streichung der Ausnahmeregelungen deutlich mehr Umsatz gemacht haben als in dem Jahr davor. Diese Angabe ist absolut nicht nachvollziehbar, denn in Bayern gibt es immer mehr Gemeinden ohne eigene Gaststätte.
Allein in meinem wohnlichen Radius von ca. zwei Kilometern haben fünf von sechs Gaststätten und zwei von drei Restaurants wegen des Rauchverbots in den letzten drei Jahren geschlossen. U. U. haben die übrig gebliebenen Lokale mehr Gäste als vorher, aber nur, weil die Konkurrenz weg ist. Die großen Sterne-Restaurants leiden unter dem Rauchverbot nicht, wohl aber die kleinen Familienbetriebe.

„Aus Lügen, die wir glauben, werden Wahrheiten, mit denen wir leben.“ (Oliver Hassencamp, dt. Schriftsteller).

Widersprüchliche Statistiken und Scheinzusammenhänge

Scheinursachen und Scheinzusammenhänge: Im Norden Europas sind die Menschen größer als im Süden – Im Norden Europas leben mehr Protestanten als Katholiken. Also: Protestantismus fördert das Wachstum. Oder: In Deutschland leben immer weniger Klapperstörche – In Deutschland werden immer weniger Kinder geboren. Besteht ein Zusammenhang? Nein, der Unsinn ist offensichtlich. Aber in Sachen Nichtraucherschutz fällt der Trick nicht auf. Egal, woran ein Mensch tatsächlich gestorben ist: wenn er geraucht hat, führt die Statistik das Rauchen als einzige Ursache für seinen frühzeitigen Tod.

Die Raucher- und Nichtraucherlobby bedienen sich unterschiedlicher Statistiken. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Es werden angeblich 5 % weniger versteuerte Zigaretten geraucht und 17 % weniger Herzinfarkte registriert. Werden vielleicht 5 % mehr Zigaretten auf dem Schwarzmarkt gekauft? Und welche Gründe sind für 17 % weniger Herzinfarkte verantwortlich? Die vielfältigen Gründe interessieren nicht. Es wird lapidar behauptet: der einzige Grund ist der vor einigen Jahren eingeführte Nichtraucherschutz.

Die Schulmedizin behauptet stets: Die chronische Bronchitis und die obstruktive Lungenerkrankung (COPD) kommen vom Rauchen, obwohl fast immer lediglich eine Überempfindlichkeit gegen Inhalationsallergene vorliegt. Natürlich kommen Übersensibilitäten gegen Bestandteile des Zigarettenrauchs vor. Sie sind genauso gefährlich wie Übersensibilitäten gegen Hausstaub oder Blütenpollen.

Die Schulmedizin behauptet auch stets: Lungenkrebs kommt vom Rauchen. Mediziner, die das nicht glauben oder das Gegenteil beweisen, gelten als unseriös. Wenn möglich, wird ihnen gar die Approbation entzogen. Dieses medizinische Dogma gilt als so unumstößlich, dass von vornherein alles als falsch und indiskutabel gilt, was dieses Dogma in Frage stellt. Die Hypothese lautet: ausnahmslos alle Lungentumoren haben etwas mit Rauchen zu tun. Zum aktiven Rauchen wird mit unlauteren Mitteln der Propaganda gearbeitet. So glaubt mittlerweile fast jeder, Raucher bekämen im Laufe ihres Lebens eine schwarze Lunge, weil sich die Lunge mit Teer fülle, obwohl Zigarettenrauch nur in die Bronchien gelangt. Das ist ein Mythos, eine Lüge, denn kein Pathologe der Welt kann im Rahmen einer pathologischen Routine- und Sektionsdiagnostik feststellen, ob der Mensch Raucher war oder nicht. Eine schwarz gefärbte Raucherlunge gibt es nicht! Es sei denn: sie ist angemalt. Natürlich gibt es Rauchpigmente, aber ob jemand sein Leben lang an der Autobahn gelebt oder zwei Schachteln Zigaretten am Tag geraucht hat, kann differenzialdiagnostisch nicht geklärt werden.

Fazit: Es gibt keine Raucherlunge. Die Lunge von einem, der dreißig Jahre lang geraucht hat, sieht genauso aus wie von einem, der sein Leben lang an der Autobahn oder in Berlin gewohnt hat.

Die Statistik der „Passivrauchtoten“ spiegelt einen falschen Tatsachenbestand wider

So überraschen die Ergebnisse von „Smoke Cigarettes – Live Longer“ nicht: Die 400.000 Todesopfer, die der Tabakkonsum angeblich jährlich in den USA fordert, wurden nämlich durchschnittlich älter als der Rest der Bevölkerung. Die Analyse des Alters der 400.000 Verstorbenen zeigte: Die rauchenden „Opfer“ lebten etwa zwei Jahre länger als der Rest; über 70.000, oder etwa 17 %, starben „vorzeitig“ in einem Alter von über 85 Jahren; nur 1.900, weniger als 0,5 % der Raucher, starben in einem Alter von unter 35 Jahren, während 143.000 oder 8 % der Nichtraucher unter 35 starb. Der größte Teil der enthaltenen Personen war Exraucher und über 75 Jahre alt, d. h. die durchschnittliche statistische Lebenserwartung war bereits überschritten  (siehe Fußnote 3).

Erhöht Rauchen das Risiko von Lungenkrebs nun tatsächlich, oder lässt sich daraus schließen, dass Rauchen gesund ist? Gibt es sogar gesundheitsfördernde Wirkungen des Zigarettenkonsums, die dieses Risiko aufwiegen? Vielleicht als Folge der anderen Lebensgewohnheiten des Rauchers? Raucher essen z. B. weniger – Übergewicht ist aber ein kanzerogener Faktor. Raucher haben übrigens weniger Darmentzündungen, Depressionen, Parkinson und Alzheimer als Nichtraucher, und rauchende Frauen haben seltener Brustkrebs.

Die Politik wäre überfordert, alle gefährdenden Umstände abzuschaffen oder zu regulieren

Ist es wirklich Aufgabe der Politik, alles zu verbieten, was irgendwie gesundheitsschädlich sein könnte? Es sind in unserer Gesellschaft sehr viele gefährdendere Umstände zu beobachten als die Gefährdung des Nichtrauchers durch den Raucher!

Es existieren durchaus glaubwürdige Statistiken, die belegen, dass die Gefahr des Lungenkrebses durch Passivrauchen nicht mehr erhöht wird als die Gefahr des Brustkrebses durch das Tragen eines Büstenhalters. Fest steht, dass für einen Motorradfahrer die Gefahr, mit seinem Motorrad tödlich zu verunglücken und andere zu gefährden, größer ist, als für einen Raucher, an Lungenkrebs zu erkranken, und dass anale gegenüber vaginale Vorlieben eher zu tödlichen Infektionen führen. Werden deswegen das BH-Tragen und das Motorradfahren verboten und der § 175 BGB wieder eingeführt?

Nur ein weiteres Beispiel: Methanol, das bei der Aspartam-Aufspaltung im Körper entsteht, zerfällt im Organismus in Formaldehyd und Ameisensäure. Es entstehen gefährliche Nervengifte, die zu Gedächtnisverlust,

Depressionen, Blindheit, Verlust des Hörvermögens und Multiple-Sklerose-ähnlicher Symptomatik führen können. Aspartam ist als Flüssigsüßstoff in vielen Light-Getränken enthalten. Die Formaldehydkonzentration im Rauch von Zigaretten ist dagegen eine zu vernachlässigende homöopathische Menge. Werden deswegen Light-Getränke verboten?

Rauchen auf Kinderspielplätzen verboten? Der Dunst, der in den Himmel gepustet wird, soll den Kindern schaden? Dauerlutscher und Fruchtzwerge aus reinstem Zucker sind viel gesundheitsschädlicher. Plausibler wäre es,

Kinderspielplätze in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen, Tankstellen und öffentlichen Toiletten zu verbieten – der Gerüche wegen!

Die Gesetzesänderung ist ein Machtmissbrauch der jetzigen Regierung!

Manfred Tuppek
 Heilpraktiker, Medizinjournalist,
 Dozent für biologische Medizin und Labormedizin
 Weidwall 115, 45899 Gelsenkirchen
 Tel. 0209 516077

 

Fussnoten:

(1)   Nachzulesen unter: http://www.zeit.de/online/2005/51/passivrauchen

(2)   Veröffentlicht im Journal of Policy Analysis and Management: … Rauchverbote nicht mit statistisch signifikantem Rückgang der Sterblichkeit oder Krankenhauseinweisungen aufgrund von Herzinfarkt oder anderen Krankheiten assoziiert. … kurzfristige Anstiege der Inzidenz von Myokardinfarkten nach einem Rauchverbot sind so häufig wie starke Rückgänge … (© 2010 Association for Public Policy Analysis and Management)

(3)   Berechnet vom SAMMEC (Smoking Attributable Mortality, Morbidity and Economic Costs)-Programm des Centers for Disease Control (CDC), Massachusetts/USA

Mrz 312013
 

Wieder einmal mehr geht die Diskussion um Luftfilter und Ventilation. Interessant in diesem Beitrag ist auch der tabellarische Vergleich von Partikelgrößen. Während es in Krankenhäuser gelingt, Viren in Größenordnungen von 0,001 bis 0,01 Mikron auszufiltern gelingt dies bei mindestens dreißig mal größeren Tabakrauchpartikeln (0,3-1,0 Mikron) nicht?

Der Beitrag bezieht auch die Betrachtung der Innen- und Außenluft mit ein.

Sie können »hier« das englische Original lesen.
Für eine deutsche Google-Übersetzung klicken Sie bitte auf diesen Link.

Mrz 282013
 

„Das war holländisch…“
SmokeDer Gerichtshof in Den Haag hat – nach einer Lockerung 2008 – nun wieder das Rauchen auch in den bislang einer Sonderregelung ähnlich Deutschlands unterliegenden kleinen Cafés und Bars untersagt. Ja sogar dann, wenn außer dem Inhaber gar keine Servicekraft betroffen sein kann!  Na, ob das der Gesundheit dienlich ist?   Schauen wir mal…
Raucher, die nicht in der Kälte, im Regen oder einfach „vor der Tür“ und noch dazu stehen wollen, haben jetzt nur noch die Wahl, sich in einen der zahlreichen Coffee-Shops zu setzen.
Kleiner Nebeneffekt: Ähnlich, wie in Deutschland Nichtraucher, z.B. Liquid-Dampfer, von den Gesundheits- und Sozialministerien in die Raucherräume verbannt werden, werden in den Niederlanden die bis dato mit Ausnahme von Tabak drogenfreien Raucher nun solidarisch in die „gefährlichen“ Coffe-Shops getrieben. Ähnlich, wie die Dampfer in Deutschland wieder zur Zigarette geführt werden, werden in den Niederlanden nun die Raucher an härtere Drogen gewöhnt. Ob DAS der Volksgesundheit auf Dauer gut tut, werden wir beobachten. Wie sagte doch eine deutsche Gesundheits-fast-und-möchte-gern-Politikerin so schön: „Uns liegen noch keine Erkenntnisse über Langzeitwirkungen vor…“. Nun, dann Schaffen wir jetzt mal welche – aber in Holland!

Nun ist Nordrhein-Westfalen auf seinem Weg nach Brüssel also nicht mehr allein…
Hof: niet meer roken in klein café

Ach ja, und benachteiligt werden jetzt nur noch Hollands inländische Touristen. Zumindest für Amsterdam wurden die Verbote für ausländische Touristen wieder aufgehoben:

December 12, 2012 News:
No restrictions for visitors in Amsterdam
The mayor of Amsterdam Eberhard van der Laan confirmed in his letter that a certificate of residence issued by city municipality will not be required to enter the coffee shops in Amsterdam.
The mayor underlined that while one third of six to eight million tourists arriving to Amsterdam each year visits the coffee shops, these visitors do not create any disturbance in the life of the city, while limitations on sale of the cannabis to foreigners might create illegal street trade and be a cause for growth of criminality. At the same time, a strict ban on smoking marijuana in schools and schoolyards has been reaffirmed by the Mayor set to take effect on January 1, 2013.

Mrz 222013
 

Eine aktuelle Studie, die von Mai 2012 bis März 2013 druchgeführt wurde, beschäftigt sich mit den Hintergründen des Wirtshaussterbens in Bayern.

Prof. Dr. Karlheinz Zwerenz erläuterte die Ergebnisse der Studie und zeigt auf, dass sich die schon länger bestehenden Entwicklungen durch das Rauchverbot verschärft haben. In Bayern gibt es immer mehr Gemeinden ohne eigene Gaststätte.

Lesen Sie hier den gesamten Beitrag (aus der Schweiz).

Mrz 222013
 

Der „Verband des e-Zigarettenhandels e.V.“ berichtet von einem von Prof. Holger Schwemer (Hamburg) vorgelegten Gutachten. Dort beruft sich der Autor auf eine Unvereinbarkeit des Artikels 18 Abs. 1 mit dem sog. „Primärrecht“ (S. 4).

Nicht schon wieder...Artikel 18 regelt das Inverkehrbringen nikotinhaltiger Nichttabakprodukte, worunter auch die nikotinhaltigen Liquids fallen. Neben dem Subsidiaritätsprinzip werden auch Grundsätze der Verhältnismäßigkeit sowie Attraktivitätseinbußen der e-Zigarette aufgeführt.

Liest man das Gutachten genauer, lassen sich Ansätze finden, die wohl auch auf die Neuregulierung im Tabakbereich anwendbar wären. Bleibt abzuwarten, was daraus werden wird…

Hier finden Sie den vollständigen Wortlaut des Gutachtens.

Mrz 152013
 

Rauchen NRW»Chrom« befasst sich mit der geplanten Tabakproduktrichtline.

Neben Sprüchen, wie: „Passivrauchen ist noch gefährlicher, als aktiv zu rauchen…“ darum „Zünd‘ Dir ’ne Kippe an, bevor’s Dein Nachbar macht…“ denkt er u.a. öffentlich darüber nach, die Automobilhersteller aufzufordern, die Armaturenbretter mit Bildern von Unfallopfern zuzupflastern.

%d Bloggern gefällt das: